Angeschautes, Anschauliches und Anderes von C.

Montag, November 06, 2006

China seltsam #15: Volksrepublikflucht

Beim Versuch der "Volksrepublikflucht" wurde eine Gruppe von Tibetern auf dem Nangpa-Pass unweit des Mount Everst-Basislagers von chinesischen Grenztruppen beschossen. Laut Augenzeugenberichten wurden mindestens zwei Menschen (eine 17jährige buddhistische Nonne und ein 13jähriger Junge) getötet. Das Schicksal der übrigen Personen ist ungeklärt.

Also erstmal waren das Tibeter, die zählen sich nicht zu den Chinesen, schon gar keine buddhistische Nonne. Insofern ist der Vorwurf der Volksrepublikflucht überhaupt nicht gerechtfertigt bzw. zumindest strittig. Zum anderen: das war eine relativ große Gruppe mit Kindern, die kann man auch durch ein Zielfernrohr erkennen. Die schießen wissentlich auf Kinder als Republikflüchtlinge...? Und wie blöd muss man sein, das quasi direkt unter den Augen der Bergsteiger zu machen (die gut zahlende Touristen und Augenzeugen sind)?

Mehr zu diesem Vorfall und Infos zu einer Eilaktion von AI dazu gibt's hier.

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